Sonntag, 10. Juni 2018

Trail Langa Chur


1. Trail Run  HTW Chur – Khur vu oba!


 



Herbi, Kari, Ste
 

Die Premiere des Trail Run HTW Chur wartet gleich mit vier verschiedenen Strecken auf. Für jeden Lauftyp und für jedes Leistungsniveau ist etwas dabei!

«Khur vu oba», ja das war gar nicht so easy!
28.2 km sollten eigentlich kein Problem sein dachte ich mir, bis ich mir dann zwei Tage vor dem Start mal das Höhenprofil angeschaut habe.
Die ersten gut 11 km bis nach Brambuesch ging es nur hoch und das ganz schön deftig. Endlich oben angekommen war aber noch gar nicht Schluss. Nochmals gut 10 km sollte es weiter ansteigen. Dazu mit ein paar kleineren «Down Passagen» bei denen vollste Konzentration gefordert war. Bei km 21 auf über 2100 M.ü.M war dann der höchste Punkt erreicht. Von da an konnte ich es locker runter brettern lassen und auch mein Bruder Herbi lag mir jetzt nicht mehr im Nacken.

Es war ein strenger aber vor allem landschaftlich wunderschöner Bergtrail. Hoffe, dass die erste Durchführung nicht auch gleich die letzte war. Aber mit etwas um die 400 Teilnehmer auf alle Strecken sollte es eigentlich für eine zweite Durchführung nächstes Jahr reichen.
 
Kategorie:                Long Trail LANGA (M50 Männer)
Start No.:                 72
Rang:                       65 von 81 qualifizierten Männer
                                16 von 21 (M55) 
Zeit:                          5:02.31,7
Zeit 1 km:                 8.17
Total km:                  28.2 km  /  2140 Höhenmeter                            
Track:                       https://connect.garmin.com/modern/activity/2766954884 

 
 
 

 
 

Samstag, 26. Mai 2018

Rennsteiglauf



46.  GutsMuths Rennsteiglauf       26. Mai 2018

 

Kategorie:            (M55) Männer              

Start Nummer:     1382

Rang M55:           75 von 216

Gesamtrang:        679 von 1498 Männern        


Zeit:                      8:48.01

Zeit 1 km:             7.02



Herzlich Willkommen beim GutsMuths-Rennsteiglauf.
So wird man begrüsst bei diesem Kultlauf in der ehemaligen DDR. Die Freundlichkeit ist nicht gespielt und überaus ansteckend bei diesem grössten Crosslauf in Europa.


Von Eisenach nach Schmiedefeld

Inmitten der wunderbaren mittelgebirgischen Landschaft des Thüringer Waldes, zieht der der Lauf mit magischer Kraft über Zehntausend Laufbegeisterte jedes Jahr aus  Deutschland und aller Welt an. Das Abenteuer von vier Jenaer Studenten entwickelte sich in mehr als 40 Jahren zu einer der größten deutschen Laufveranstaltungen überhaupt.
 
Peter, ich, Markus, Roland v.l.r

Wie bereits vor zwei Jahr macht sich eine Delegation aus Uster auf den Weg nach Eisenach. Unter der Leitung des LC Uster und Fahrer Markus Knüssel verbrachten 18 Personen ein wunderschönes Laufwochenende im Thüringer Wald.
Die Wartburg in Eisenach, die berühmten Thüringer Klöße und die gleichnamige Bratwurst, garantierten uns einen tollen Laufevent entlang Deutschlands berühmtesten Weitwanderweges, dem Rennsteig sowie dem «schönste Ziel der Welt in Schmiedefeld».

Ausgangs- und Startpunkt für die Supermarathonis welche 73.5 km zu bewältigen hatten war Eisenach. Nach dem Bezug unserer Startunterlagen konnten wir noch etwas durch dieses hübsche Städtchen flanieren. Leider aber war die Zeit viel zu kurz um in der Luther Stadt der interessanten Reformationsgeschichte noch tiefer auf die Spur zu kommen. Die Truppe trennte sich dann wieder um an ihren jeweiligen Startorten zu übernachten.


Eisenach














Der Start war um 6 Uhr in der Früh und ich habe mich sehr gefreut, dass ich mit Christina Khinast noch eine Läuferin getroffen habe welche mit mir 2016 am Kalahari (KAEM) Lauf in Südafrika dabei war.

Die Welt ist klein und Läufer finden sich immer wieder
 
Dann war aber fertig Lustig für die nächsten Stunden. Mit dem Wissen, dass nach einer nur vierwöchigen Pause nach dem Munga Trail die Aufgabe sehr schwer werden würde, bin ich dann mit gemischten Gefühlen gestartet. Das Tempo hielt ich von Anfang an tief und bis zu km 40 als mich Roland überholte, lief es eigentlich noch ganz gut. Das Wetter war optimal. Sonnenschein und beim Start bereits 16 Grad warm, liefen wir in einen optimalen Tag hinein. Zudem kam uns zugute, dass der grösste Teil der Strecke durch den Schattenspendenden Thüringer Wald verlief.

Thüringer Wald

Unterwegs, Ca. alle 5-6 km konnten wir Läufer unsere Speicher nicht nur mit Riegeln und Gels auffüllen. Von Bratwurst vom Rost über Schmalzbrote, Schleim (Haferschleim mit Blaubeeren oder Himbeeren) Apfelschorle, Köstritzer Schwarzbier und vielem mehr wurde uns eine reicht Palette traditioneller Speisen aus dieser Region geboten.

Schleim...Hafersuppe mit Geschmack

An der Verpflegung hat es wirklich nicht gelegen, dass meine Schritte dann die letzten 25-30 km immer langsamer und schwerer wurden.
Nach knapp 9 Stunden (8.48 Std) konnte ich dann aber doch noch in relativ guter Verfassung Finishen.


Markus, Evelyn, ich, Roland, unbekannt v.l.r.

Als Fazit kann ich wirklich sagen, dass ich irgendwann nochmals zurückkomme zu diesem kultigen Lauf. Bin froh habe ich ihn dieses Jahr gelaufen und nicht nochmals um ein Jahr verschoben.
Einziger Wermutstropfen im Nachhinein ist, dass ich nicht an der Abschlussparty teilgenommen habe. Wir haben uns zu siebt im Hotel einen gemütlichen Abend gemacht bei Rinderrulade, Klössen und Rotkraut, aber anscheinend war auf dem Festgelände der Teufel los so wie man es bei uns nicht kennen sollte.
Also ist doch wirklich ein Grund nochmals zu kommen…dann kann ich hoffentlich auch noch meine mässige Zeit etwas verbessern.

Peter Gschwend 2. AK 65
Giuliano Beccarreli 2. AK 50
Peter Camenzind 3. AK 65

 
Mehr Infos zum Kultlauf unter: https://www.rennsteiglauf.de/


 Bildgalerie

 
 









 



 

 


 

Samstag, 31. März 2018

Two Oceans Marathon 2018




Facts and Figures

 

Startnummer: 50726

Strecke:          56 km  

                                    

Laufzeit: 5:24.49 Std./Min.     km/h: 5:48     

 

Rang Overall M+F:                               Rang Overall M:
2035 von 11681                                    1750 von 8214                   


Rang (Jhg. 50-59 M):                           Rang M+F Schweiz:
163 von 1434                                        8 von 26

 

Rund 30`000 Halb- und Ultraläufer vor dem Start


Zur Geschichte des Two Oceans Marathon
Der Two Oceans Marathon in Kapstadt wird seit 1976 jeweils am Karsamstag durchgeführt. Er ist neben dem Comrades Marathon der bekannteste Ultralauf in Südafrika.
Der erste Two Oceans Marathon fand 1979 mit rund 26 Teilnehmenden Läufern statt und sollte eigentlich nur ein Trainingslauf für den Comrades Marathon sein. Dieser entwickelte sich aber schnell zu einer eigenständigen Veranstaltung und 1974 nahm zum ersten mal eine Frau teil. Leider erreichte sie aber das Ziel nicht in der vorgeschriebenen Zeit. 1975 wurden dann die ersten  nicht weissen Läufer zugelassen und ein Jahr später gewann der erste schwarze Läufer dieses prestige trächtige Rennen.
Seit 1979 wird jeder der den Lauf dreimal gewinnt, fünfmal eine Goldmedaille gewonnen hat oder zehn mal innerhalb des Zeitlimits finisht mit einer permanent Startnummer in blau  geehrt.
Thompson Magawana hält immer noch den Streckenrekord von 1988. Dabei erzielte er Weltbestzeiten über 30 und 50 Meilen.
Seit Ender der Apartheid lockt der Lauf auch ausländische Spitzen- und Hobbyläufer aus aller Welt an.
Seit 1998 gibt es noch einen Halbmarathon der zum teilnehmerstärkste Südafrikas geworden ist. Das Zeitlimit wurde von zuerst 6 auf 61/2 und dann im Jahr 2000 auf 7 Stunden verlängert.


Zurück in Kapstadt

Mein Two Oceans Abenteuer
Irgendwie war dieser Lauf schon immer auf meiner Wunschliste aber in der Planung für das Laufjahr 2018 vorerst überhaupt nicht vorgesehen. Das es doch noch klappte war einem anderen südafrikanischen Laufabenteuer zu verdanken. Nachdem ich letztes Jahr mein grosses Ziel, den Munga Trail "The toughest race on earth" leider nicht ganz geschafft habe konnte ich mich um Weihnachten 2017 rum dann doch noch entscheiden es im 2018 nochmals zu versuchen. Man wird ja auch nicht jünger. Und wenn nicht jetzt wann dann? Also habe ich mich angemeldet. Dann aber bemerkte ich auch noch, dass der Two Oceans Marathon ja nur zweieinhalb Wochen davor an Ostern startet. Super, zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen...
Also Markus Roth anrufen und noch nach einem Platz fragen. Das hat dann ganz cool und einfach geklappt und so war ich bei Albis Reisen auf der Teilnehmerliste.
Es sollte dann aber noch etwas Spannung und Hektik aufkommen. Per Ende Februar musste dem Veranstalter eine Marathonzeit von 5 Stunden gemeldet werden. Dies als Bedingung zur Teilnahme.
Au wei...Marathon wann bin ich dann das letzte mal einen klassischen Marathon gelaufen. Das war in Frauenfeld im Okt./Nov. 2016. Also nicht in der vorgegebenen Zeit. Etwas hektisch habe ich dann im Internet nach möglichen Starts rum geschaut. Bis Ende Februar war aber praktisch nichts mehr im Angebot oder bereits ausgebucht. Was mach ich den jetzt. Markus ist relative ruhig geblieben was man von mir nicht sagen konnte. Eine Option wäre noch an meinem Geburtstag dem 25. Februar in Sevilla offen gewesen. Muss das sein? Danke Albis Reisen und Markus, er hat alle Hebel in Bewegung gesetzt und nur dank meinen bereits gelaufenen Rennen wie Comrades, Munga, TOR hat der Veranstalter mir einen Freipass gegeben.


Am Tag davor beim Friendship Run

Am Mittwoch 28. März war es dann soweit. Zusammen mit Monica ging es auf die Reise Richtung Kapstadt wo wir anschliessend zum Rennen, dann zusammen noch gemeinsam eine Woche Ferien verbringen werden. Markus Roth und Roland Cavelti waren ebenfalls auf diesem Flug mit dabei.
Nach einem angenehmen Flug via Frankfurt sind wir am Donnerstag so gegen 10 Uhr in Kapstadt gelandet. Direkt nach dem Zimmer- und Mietwagen Bezug ging es ab auf die Messe im Convention Square. Als internationaler Läufer geniesst man dabei vielerlei Annehmlichkeiten. Ob das i.O. ist, soll nun mal so im Raum stehen. Gleich auf der Messe habe ich dann noch eine Freundin, Lindie Steenkamp eine KAEM Läuferin getroffen. 
Das Startnummer Prozedere geht natürlich hier in Afrika nicht ganz so organisiert wie in Deutschland aber bei uns in der Schweiz über die Bühne. Als Einheimischer wartet man gut und gerne ein paar Stunden bis man die begehrte Nummer endlich in der Hand hält.
Also wir hatten es etwas einfacher und als Internationaler wirst du auch gleich noch zu Kaffee und Kuchen eingeladen. Abends hat sich dan die ganze Albis Truppe versammelt und gemeinsam ging es noch zu einem kleinen Nachtessen an die Waterfront.
Einige Schweizer Läufer haben am Freitagmorgen am Friendship Lauf, 6 km ums Fussballstadion nach Sea Point teilgenommen. Leider bei gar nicht tollem Laufwetter, Regen und Wind. Aber als Warm-up wars gerade richtig.

Samstag, Race day
Tagwache war um 03.00 Uhr. Markus konnte sogar ein Läufer Frühstücksbuffet organisieren und um 04.30 Uhr ging es mit dem Bus los Richtung Newsland  zum  Startgelände. Es blieb uns dann noch ein kurzer Weg von 20 Min bis zum Start wo wir noch gut eine Stunde in den Startblöcken warten mussten bis es los ging. Die Zeit verging sehr schnell und dann begann plötzlich das Startprozedere. Wegen meiner nicht nachweisbaren Marathonzeit wurde ich in Block E eingeteilt. Das heisst du läufst eigentlich von ganz hinten los und musst mit ca. 10 Min. Verspätung rechnen bis man über der Startlinie ist. Es gibt keine Netto sondern nur Brutto Zeit. Das ist bei einem Zeitlimit von 7 Stunden nicht ganz unbedeutend.


Vorfreude pur

Kalt lief es mir auch diesmal wieder den Rücken runter und ein paar Tränen konnte ich auch diesmal nicht verbergen als die Nationalhymnen (zwei verschiedene) von über 30`000 Läufern und Läuferinnen aus Leibeskräften gesungen wurde.
Dann ein Knall und um 06.30 pünktlich wurden wir auf die Strecke geschickt. 20 Min. vor uns sind bereits die Halbmarathonis gestartet. Dieses Feld war fast doppelt so gross wie das der Ultraläufer. 
Ich kam eigentlich ganz gut weg im grossen Pulk.  Trotzdem war es aber extrem wichtig, dass man langsam und vor allem konzentriert los lief. Von Newsland aus ging es geradeaus durch diverse Vororte von Kapstadt bis an den Indischen Ocean. An  Muizenberg bei den legendären Strandhäuschen vorbei, durch Kalk Bay und  Fish Hock wieder durchs Landesinnere bis an die Atlantik Küste. Überall war die Stimmung grossartig. 


Muizenberg am Indischen Ozean

Die Zuschauern feuerten einem an und man musste richtig gehend aufpassen, dass man nicht überpacte. Bis jetzt lief es mir ganz gut. Ich fühlte mich recht locker und gut in den Beinen. Ein paar aus unserer Truppe die im Block vor mir gestartet sind konnte ich bereits ein- und überholen. Mir war aber auch bewusst, dass ich jetzt aufpassen musste. Ich hab mir vor dem Start wirklich vorgenommen nicht ans Limt zu gehen. Vor allem aber nicht meine Muskeln zu überstrapazieren. Nicht überheblich gemeint, es sollte zweieinhalb Wochen später noch eine grössere Herausforderung auf mich warten. Jedenfalls bin ich zügig vorangekommen und konnte es auch voll geniessen.
Auch die Verpflegungsposten waren wieder genial. Es sollten bis zum Ziel 25 Posten werden. Neben Wasser und Energy Drinks gab es schon früh auch Cola. Zudem wurden an einzelnen Stellen Bananen und gekochte Kartoffeln gereicht.
Die Temperaturen waren erträglich angenehm. Auch wenn die Sonne am frühen Nachmittag mal runter brannte war es nicht die grosse Hitze die einem zu schaffen machte. Zudem blies an manchen Stellen ein leichter - nur ganz wenige male ein starker Wind. Aus Erzählungen von anderen Läufern wurden einem da Horrorgeschichten von Windstürmen und sturmartigen Böen die einem im vollen Lauf stoppen sollten,  angedroht. Heute jedenfalls war es mehr als erträglich und überhaupt kein Problem zum Laufen.


Blick zurück vom Chapmans Peak


Jetzt sollte dann das Herzstück dieses Ultralaufes kommen. Die Strasse hoch zum Chapmans Peak und dann runter nach Hout Bay. Kurz davor bin ich auf Roland aufgelaufen als ein sogenannter Bus (Läufergruppe) plötzlich anhielt. Ich konnte noch vorbei an ihnen und Roland blieb in ihrer Nähe. Hier bin ich dann wohl etwas zu schnell weitergelaufen und der Anstieg hoch wurde etwas knorzig für mich. 


Blick auf Heut Bay am Atlantischen Ozean

Trotzdem hab ich den tollen Ausblick zurück und nach vorne oben auf dem Chapmans Peak genossen. Kurz bin ich dann mit Roland weitergelaufen aber im Tandem zu laufen, geht für mich in den seltensten Fällen gut. Bei km 38/39 wurden wir dann von Monica, Lisa, Peter und Markus begrüsst die uns am Albisstand und mit Schweizer Flagge in Hout Bay erwarteten. Der erste grosse Anstieg auf der zweiten Streckenhälfte war somit geschafft. Bis jetzt konnte ich wirklich zufrieden sein. 


Chapmans Peak

Den Marathon passierte ich in einer Zeit von in etwa 3 Std. 54, also ganz passabel. Ich merkte aber auch, dass es jetzt strenger werden würde. Die Beine wurden schwerer und meine Euphorie, dass ich es vielleicht unter 5 Stunden schaffen würde verflog langsam aber sicher. Das wäre ja mit meinem Vorbereitungstraining, welches hauptsächlich auf Ausdauer und nicht auf Tempo ausgelegt war etwas vermessen gewesen. Roland hat mich dann irgendwann bei km 45 eingeholt und ich hab keine Anstalten mehr unternommen ihm zu folgen.


Mitten im "Bus" 5.15

Jetzt ging es hoch zum zweiten grösseren und langezogenen Aufstieg nach Constantia Nek. Die Gegend war mir überhaupt nicht unbekannt, da ich vor Jahren bereits mit Dirk in der Gegend rum gejoggt bin. Man merkte aber auch, dass die Beine nun nicht mehr so frisch waren und es ein gröberer Kampf war bis auf den “Pass“ hoch. Hier gab es dann eine kleine Überraschung für die Runners. Unilever hat allen ein Wasserglace angeboten. Aus “Sicherheitsgründen“ hab ich dann aber darauf verzichtet. Entlang der ganzen Strecke habe ich immer wieder Ausschau nach Rolf Müller gehalten. Er ist heute seinen 12. Two Oceans Marathon gelaufen und wollte unbedingt unter 5 Std. 30 ins Ziel kommen. Leider haben wir uns auf der Strecke nicht getroffen. In einigen Tagen werden wir dann aber zusammen am Munga Trail gemeinsam an der Startlinie stehen.


Vom Chapmans Peak rüber nach Hout Bay

Nun sollte es den Rest der Strecke mehrheitlich runter gehen. Vorbei am Botanischen Garten von Kirstenbosch und immer im Schatten, ging es nun langsam dem Ziel entgegen. Ca. 5 km vor der Finisline nochmals ein kurzer Anstieg und dann mehrheitlich der Hauptstrasse entlang Richtung Universität. Habe mich dann noch sehr gefreut, als ich Lindie mit ihrer Familie hier nochmals getroffen habe. Die Welt ist schon sehr klein. Vor zwei, bzw. drei Jahren sind wir am KAEM zusammen gelaufen. Ganz überrascht war ich dann, nach einer letzten Kurve bereits den Zieleinlauf vor mir zu haben. So Keller, jetzt keine Schwäche zeigen und nochmals alles geben für den Endspurt.
Nach 5 Stunden 24 Min und 48 Sekunden bin ich dann happy  über die Ziellinie gelaufen.


Im Ziel University of Capetown

Der Two Oceans Marathon war sicher nicht mein strengster Ultralauf den ich unter die Füsse genommen habe. Speziell war er aber dennoch. Es galt den richtigen Mix zu finden zwischen schonend Laufen aber nicht voll ausgeben. Auf keinen Fall wollte ich meine Muskeln überspannen. Trotzdem bin ich stolz auch diesen Lauf in einer doch recht guten Zeit gefinisht  zu haben.
Moni, Lisa, Peter , Sam und Markus herzlichen Dank für den Support in Hout Bay. Es ist immer wieder schön am Albis Stand einen kleinen Break zu machen und mit einer Cola auf die Weiterreise geschickt zu werden.


Albis Truppe

Gemeinsam haben wir dann alle zusammen mit Medaille und Finisher Shirt Abends unser Two Oceans Abenteuer gefeiert. Toll war vor allem, das alle Albis Teilnehmer ob Halb- oder Ultramarathon, den Lauf erfolgreich beenden konnten.


Souvenirs from Two Oceans Marathon 2018

http://www.twooceansmarathon.org.za


56 km Two Oceans


Ostersonntag Sonnenaufgang an meinem Lieblingsplatz “Lions Head“




















Samstag, 13. Januar 2018

Snow Run&Walk Arosa 2018


Strecke:               Halbmarathon 21.47 km / +681 / -683 Höhenmeter

                
Rang:                                                  
Kategorie M50:   23 von   59 klassierten
Overall:               88 von 209 klassierten



Zeit:                     2:03:54       5.52/km   
Start  Nummer:    11128

http://snowwalkrun.ch/web/
 
Durchgangszeiten
Stelle
Zeit
Rang
Overall
Tschuggen 1
34:43
29.
104.
Carmenna
55:14
27.
101.
Tschuggen 2
1:30:46
24.
93.
Ziel
2:03:54
23.
88.

Leandra, René, Ste, Kari, Stefan
Auch dieses Jahr durften wir uns wieder bei Kari und Patricia in ihrer Wohnung einquartieren um somit beste Bedingungen für den 14. Swiss Snow Run zu bekommen.
Und das konnte man dieses Jahr wirklich wörtlich nehmen. Blauer geht der Himmel nicht mehr und Sonne pur. Aller beste Voraussetzungen um einen tollen Lauf in der Arena von Arosa hinzulegen.
Auch wenn es bereits zur Tradition gehört, ganz ohne Nervosität läuft es dann schon nicht ab. Aber erstaunlich es war den wenigsten anzusehen.

Unsere Truppe hat sich praktisch einheitlich auf den Halbmarathon fokusiert.
Das waren: René, Stefan, Thomas, Andreas, Daniel, Kari und ich. Von den Damen noch Leandra. Erika nahm bei 12 km, und Marlies bei 6 km Lauf teil.

Guggenmusik bei der Tschuggenhütte.....da kommt Stimmung auf

Gar nicht erstaunlich war, dass Leandra uns nun alle total abgehängt hat. Mit über 3 Minuten Rückstand folgten erst Kari dann Stefan und ich. Ja die Zeiten ändern sich und die Jungen übernehmen langsam aber ganz sicher das Zepter. Schön und gut so.
Persönlich bin ich sehr zufrieden mit meinem Lauf. Ich hab mein Ziel erreicht, denn ich hab mir vorgenommen den ganzen Lauf zu Rennen und an keinem Aufstieg zu walken. Geschafft und dazu noch in persönlicher Bestzeit. So hat das Jahr für mich bereits mit einem ersten Highlight begonnen. Hoffe es geht so weiter.

 




 

Freitag, 5. Januar 2018

Swiss Trail Spirit Award 2017


Swiss Trail Awards 2017        

 
 
Am Freitag, 5. Januar fand zum 5. Mal die Auszeichnung zum Runner/Runnerin of  the year in  der Amboss Rampe in Zürich statt. Kari, Stefan und ich haben uns ein Ticket ergattert um die Ausgezeichneten mal persönlich kennenzulernen. Vom Namen her kennt man die Spitzenläufer ja, an den Rennen sieht man sieh meistens kurz vor dem Start und dann nur noch von hinten oder gar nicht mehr….
Der Anlass war bestens organisiert und neben den Auszeichnungen für die besten Läufer/Läuferin wurde auch noch der Anlass des Jahres durch eine Fachjury und das Publikum  erkoren. Ein toller Vortrag von Stefan Reiter und viele interessante Gespräche haben den Anlass abgerundet. Hab mich sehr gefreut neben Heinz, mit dem ich am Tor des Géants gelaufen bin auch Kurt Nadler, Maik Becker und viele andere getroffen zu haben.

Runner of the year                                                                          Race of the year
Andrea Huser                         Stephan Hugenschmidt                      Senic Trail
Denise Zimmermann              Urs Jenzer                                          Eiger Ultra Trail
Luzia Bühler                           Diego Pazos                                       Trail Verbier St.Bernhard

https://swiss-trail-awards.ch/   



Swiss Trail Spirit Award

Die Ausschreibung im Wortlaut:
Ein Tribut an die vielen Meilen: wer 2017 im Wettkampf auf über 1000 Leistungskilometer kommt, dem verleihen wir den Spirit Award. Hier geht es nicht um die Geschwindigkeit – jeder Kilometer und jeder Höhenmeter zählt.
 
Es war für mich eine total tolle Überraschung, dass ich beim Spirit Award ebenfalls ausgezeichnet wurde. Von 15. geehrten bin ich mit meinem 5. Rang im Gesamtklassement mehr als happy.
 
In 12 Rennen absolvierte ich total 1390 Distanz km und 63`644Höhenmeter, was 2027 Effort km entspricht.
Das vergangene Laufjahr, eines meiner besten und intensivsten, aber auch eines meiner schönsten konnte ich nun erfolgreich mit diesem Award abschliessen. Ich freue mich schon sehr auf die bevorstehenden Herausforderungen im 2018.